Pressespiegel

Hier erhalten Sie einen Überblick über jüngste Veröffentlichungen, die sich mit unseren Weinen beschäftigen, sowie ein umfangreiches Pressearchiv der letzten Jahre.

VINUM · Dezember 2000

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DEUTSCHER ROTWEINPREIS 2000

1.Platz, 1997er Spätburgunder Auslese Großkarlbacher Burgweg

Ebenfalls Anleihe in Frankreich nehmen die Brüder Werner und Volker Knipser, die schon 1987 beim ersten Vinum-Rotweinpreis zu den Siegern gehörten. ›Diese 97er Auslese gehört in all den Jahren sicher zu unseren absolut besten Weinen‹, meint Volker Knipser. Die Klone kommen aus der Bourgogne. Die Stöcke liefern sehr kleinbeerige, kompakte Trauben. Die Maische gärte fast zwei Wochen lang (im geschlossenen Tank). Der anschließende Säureabbau erfolgte in Barriques aus französischer Eiche. Anschließend lag der Burgunder 20 Monate im Holz (60 Prozent neu, der Rest Erst- und Zweitbelegung). Vor einem Jahr wurde er bereits einmal angestellt, zunächst als imponierende Fassprobe. Aber die Abfüllung erfolgte zu kurzfristig drei Tage vor dem Finale. ›Logisch, dass der Wein da keine Chance auf einen Spitzenplatz hatte‹, ist sich der jüngere der Knipser-Brüder bewusst. ›Deshalb haben wir ihn anschließend zurückgehalten und sind wieder angetreten. Denn an diesen Burgunder haben wir geglaubt.‹

Jürgen Mathäß, Vinoteca-Serie im Falken Verlag · Oktober 2000

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„Dass das Land viel mehr als leichtverständlichen Portugieser liefern kann, zeigt ein Weinort wie Laumersheim. Dort versteht es die Familie Knipser, einige der besten Rotweine der Pfalz zu produzieren. Barriquepionier Werner Knipser hat sich schon im letzten Jahrzehnt einen großen Namen mit dem Weißweinausbau im kleinen Holzfass gemacht, um in den Neunzigern mit besten Rotweinen aus der Barrique die nächsthöhere Sprosse der Qualitätsleiter zu erklimmen. 700 Fässer lagern inzwischen im Barriquekeller. Der Betrieb wurde vielfach ausgezeichnet, die rebsortenreinen Rotweine zählen zu den besten Rotweinen, die die Pfalz zu bieten hat. Schon immer waren jedoch auch die Rieslinge des Gutes, zwar von fetten Böden stammend, aber charaktervoll, mehr als nur einen Probeschluck wert. Erstaunlich gut, wenn auch nicht sortentypisch, ist der in der Barrique vergorene Riesling."

Stuart Pigott, Econ Verlag · Oktober 2000

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ROTWEINE, AUS DEM NICHTS GEZAUBERT

„ >Laumersheim, wo zum Teufel liegt denn das?< fragte mich mein britischer Kollege ungläubig. > Glaubst du wahrhaftig, dass diese Knipsers, dort wirklich gute Rotweine machen?< Meine Reaktion war genau die gleiche gewesen, als ich das erste Mal von den Weinen von Werner und Volker Knipser gehört hatte. Einige Monate später jedoch, als mein Kollege endlich ihre Rotweine hatte probieren können, war er außerordentlich überrascht, beinahe jeder ist es. Farbintensiv, kraftvoll, mit hohem Alkoholgehalt und festem Gerbstoff stellen sie den Beweis das, dass die Pfalz in einem guten Jahrgang das Potential zu Rotweinen hat, die den Vergleich mit denen Frankreichs oder Norditaliens nicht zu scheuen brauchen....>Die einzige Methode, um solche Weine aus diesen Sorten zu machen, besteht darin, den Ertrag rigoros zu beschränken<, sagte Werner Knipser, als ich ihn 1987 zum erstenmal besuchte. Diese Einstellung steht auch hinter dem Stil der Knipserschen Dornfelder. Dornfelder sind üblicherweise tieffarbige, aber rustikale und manchmal säuerliche Rotweine. In den Händen der Knipsers werden sie voll, samtig und fein."

André Dominé, Könemann Verlag · Oktober 2000

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(Bewertung ***-***** von max.*****)

„Die Weinbergsflächen gehören keineswegs zu den Spitzenlagen, umso erstaunlicher ist, was die Brüder Knipser aus ihren Trauben keltern: dichte und nachhaltige St.Laurent und Dornfelder, für Deutschland ungewöhnlich reifen und kräftigen Cabernet Sauvignon, edelsüße Spitzen von Scheurebe und allen voran dichte, intensive Chardonnays, Weiß- und Grauburgunder, ja sogar einen Riesling aus dem Barrique."

Ein Weinführer der Brüder Lange, Hallwag Verlag · Oktober 2000

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„Werner und Volker sind Zehnkämpfer. Sie haben sich nicht auf eine oder zwei Rotweinsorten spezialisiert. Nein, sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, Höchstleistungen in vielen unterschiedlichen Disziplinen zu erbringen...Wenn man in ein Gespräch mit dem sympathischen Volker Knipser eintaucht, wird deutlich, dass alle Experimente einem klaren Programm folgen. Hier wird nicht einfach drauflosexperimentiert, die Versuche dienen einer Positionsbestimmung. Was ist in Laumersheim, in der Pfalz, in Deutschland möglich?...

Es ist erstaunlich, wie viel Würde und Charakter schon die einfachen Basisweine besitzen. Allen Rebsorten wird die gleiche Sorgfalt zuteil... Uns gefällt, wenn einer sagt: Ich kann das besser. Das ist noch nicht mein Maximum. Eigentlich bin ich noch nicht ganz zufrieden. Dieses Denken ist der Kraftstoff, der den Knipserschen Qualitätsmotor antreibt. Deshalb holen sie ihre Spätburgunderreben direkt aus Frankreich. Deshalb sorgen sie für einen geringen Ertrag durch hochgradige Selektion. Deshalb setzen sie auf geschlossene Maischegärung und die präzise Dosierung des Barrique...Die Brüder sind dabei, ein großes Lebenswerk zu gestalten. Werner und Volker Knipser machen Weine, die vom einfachsten bis zum besten durch eine linear aufsteigende Qualität bestechen; sie schreiten kraftvoll-harmonisch dahin wie eine Fuge von Bach...Die Spätburgunder der Knipsers gehören zum gut gebauten Typus, der gerne die Muskeln spielen lässt. Und der Sankt Laurent zeigt, dass er zu Großem fähig ist, wenn man ihn nur lässt (Die Knipsers lassen ihn). Vorbildcharakter haben ganz besonders die Weine aus dem Versuchsanbau. Sie fallen hier so gut aus wie nirgendwo sonst in Deutschland. Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet franc und sogar Syrah - ursprünglich an der Rhone beheimatet - sind von exemplarischer Statur. Diese Rebsorten befinden sich hier in exzellenten Händen. Die Knipsers beweisen mit ihren rund zehn Hektar Rotweinreben nicht nur, dass es in Deutschland möglich ist, Spitzenrotwein zu erzeugen, sie hängen die Latte gleichzeitig verdammt hoch. Und sie zeigen allen, dass es vor allem eine Frage des Willens ist, rundherum ansprechende Rotweine zu vinifizieren. Wir wünschten uns, es gäbe mehr Winzer wie die Knipsers."

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