Pressespiegel

Hier erhalten Sie einen Überblick über jüngste Veröffentlichungen, die sich mit unseren Weinen beschäftigen, sowie ein umfangreiches Pressearchiv der letzten Jahre.

Hugh Johnson / Stuart Pigott, Hallwag Verlag · Oktober 1999

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„Nördlich von Kallstadt liegt in der ehemaligen Unterhaardt die Gemeinde Laumersheim. Im letzten Jahrzehnt lebte die große Rotweintradition dieser Gegend wieder auf. Das Weingut Knipser erzeugt eine bemerkenswerte Palette von Weinen, wobei es auf Rotweine spezialisiert ist...Die Brüder Knipser erzeugen aus den wenig bemerkenswerten Weinbergen bei Laumersheim beachtliche Weine. Für die Reifung ihrer eleganten Roten verwenden sie neue Eichenfässer. Sie sind wohl die zuverlässigsten Erzeuger von qualitativ hochstehenden Rotweinen in der Pfalz. Die intensiven, fest strukturierten Spätburgunder sind hervorragend, doch man erzeugt auch beeindruckende Weine aus den für gewöhnlich zweitklassigen Reben Dornfelder, Portugieser und St.Laurent. Vor kurzem ist noch Cabernet Sauvignon hinzugekommen. Erste Versuche lassen vermuten, dass diese Traube hier eine vielversprechende Zukunft hat..."

Rudolf Knoll, Fachverlag Fraund · Oktober 1999

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„1987 tauchte Laumersheim plötzlich auf der deutschen Rotwein-Landkarte auf: Mit einer fulminanten 85er Spätburgunder Auslese belegte das bis dahin unbekannte Weingut Knipser beim Wettbewerb um den Deutschen Rotweinpreis Platz eins in der Königsdisziplin. Seitdem sammelten Werner Knipser und der seit einigen Jahren nach einem Geisenheim-Studium und Praktika in Burgund mitmischende Bruder Volker Urkunden wie andere Leute Briefmarken. Dass Werner Knipser 1996 Winzer des Jahres beim Magazin DER FEINSCHMECKER wurde, passte bestens in die Erfolgsstory eines Weingutes, das ein Stückchen weg von den Toplagen der Mittelhardt beweist, dass man auf Laumersheimer und Großkarlbacher Fluren mit viel Engagement, Fachwissen und der Lust am Experiment viel erreichen kann."

Edition Willsberger, Gourmet, Nr. 92 / Sommer 1999 · Juli 1999

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ES LEBE DIE VIELFALT!

„Sorten-Multi Werner Knipser nimmt sich jeder Rebe an, die seine Lust am experimentieren reizt. Vom Weltbestseller Cabernet Sauvignon bis zum fast ausgestorbenen Gelben Orleans: Alle werden unter seinen Händen zu großen Charakteren, die man nicht vergisst...Mit der Cuvée X (96) aus Cabernet Sauvignon, -Franc und Merlot findet man sich ins Bordelais versetzt, zu jenen Chateaux im Pomerol, die es mit der Temperaturkontrolle noch nicht auf den Zehntelgrad genau nehmen und ungebärdige, animalische Weine machen. Rauchiges Bukett, feurige Frucht, die Tannine ziehen auf der Zunge noch ihre Spuren, werden sich aber bald mäßigen. Ein Original, mit dem man bei Blindproben Verwirrung stiften kann. Genau wie mit dem konzentrierten, fruchtbeladenen Cabernet Sauvignon 93 - >unser bester Jahrgang bisher, vielleicht wird der 97er noch besser<. Er muß sich anstrengen, der 93er hat die perfekte Balance von Frucht, Säure und reifem Tannin. Und das Knipsertypische Extra an Aromaspiel, das die Sinne anregt und aufregt und daran hindert, in Harmonieseligkeit zu schwelgen. Im Theater heißt das Verfremdungseffekt. Wir sind von der Aufführung mehr als angetan. Vorhang?..."

DER FEINSCHMECKER 6/96 · Januar 1999

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„Von einer Expertenjury des FEINSCHMECKERS wurde Werner Knipser vom Weingut Johannishof im pfälzischen Laumersheim zum Winzer des Jahres gewählt. Mit seinem Bruder Volker hat er dem Pfälzer Wein zu neuem Ansehen verholfen."

Feinschmecker 1996 · Januar 1999

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Text: Horst Dohm

"Erstmals kürte eine FEINSCHMECKER-Jury den deutschen Winzer des Jahres. Sieger wurde der Pfälzer Werner Knipser aus , Laumersheim, dem stets herausragende Weine gelingen...Zwischen dem Frankenthaler Kreuz und der Abfahrt Grünstadt liegt links und rechts der A6, im Norden der Weinregion Pfalz, ein Anbaugebiet mit Potential für Rotweine hoher Güte. Lößlehm- und Kalkböden sorgen für die richtige Grundlage, spärliche Niederschläge und moderate Winter für gutes Klima...Die Knipsers zählen zu den Barriquepionieren in der Pfalz, zu den wenigen Winzern, die mit den kleinen Holzfässern perfekt umgehen können. Ihre Experimente reichen bis in die frühen achtziger Jahre zurück, die ersten verkaufsfähigen Barriqueweine aus dem Jahrgang 1985. Die frühen Versuche seien ernüchternd gewesen, bekennt Werner Knipser heute freimütig. Man habe zu halbherzig, zu vorsichtig agiert. Jetzt ist die Sache ausgereift, die Barriquetechnik zählt zum Alltag. Nicht alles was im Herbst aus der Kelter läuft, findet den Weg in die kleinen Fässer. Nur die besten Partien, die Moste mit Spät- und Ausleseanspruch und höherem potentiellen Alkoholgehalt, werden in Barriques vergoren und ausgebaut. Der große Rest reift in Edelstahl und in traditionellen Holzfässern...Im Gegensatz zu den Weißweinen gilt für die Rotweine vom Johannishof <Barrique total>. Alle Roten werden in den kleinen Fässern gelagert, in neuen und gebrauchten. Die malolaktische Gärung, der biologische Säureabbau, ist Pflicht: <Die Weine entwickeln dadurch mehr Aromen und sind stabiler. Schönen und Filtern erübrigen sich.>...Ohne Ertragsbeschränkungen lassen sich keine guten Weine machen. In der strikten Begrenzung der Ernten - durch kurzes Anschneiden im Frühjahr und durch Ausdünnen vor der Reifephase - sehen Werner und Volker Knipser die einzige Möglichkeit für den Qualitätsweinbau. Die Weine könnten besser altern, sie seien stoffiger und hätten mehr Substanz. < Wer der Massenproduktion nicht abschwört, wird nicht überleben>....Einen Teil ihres Pflanzgutes kaufen die Knipsers bei französischen Rebenzüchtern - Pinot Noir-Stöcke zum Beispiel, kleinbeerige, hartschalige, wenig Ertrag bringende Klone...Ihre Lust am Ausprobieren, an der ständigen Suche nach Neuem zeigt sich nicht nur im Barriqueausbau, in der strengen Selektion des Pflanzgutes oder in ihren Kellertechniken. Ihre Experimentierfreude gilt vor allem den Rebsorten...Cabernet franc und Syrah aus dem Rhonetal oder Cabernet Sauvignon und Merlot...Der Riesling und die Burgundersorten sind zwar die tragenden Säulen des Weingutes, die Stützen des Geschäfts. < Aber wer nicht experimentiert, macht keine Erfahrungen. Außerdem macht es Spaß>...Aber es gibt noch mehr was den Kunden Spaß macht: neben der verlässlichen Qualität vor allem der Stil der Weine. Das Grundprinzip heißt <durchgegoren>...Trotz des hohen Qualitätsstandards ihrer Weine, trotz ihrer Erfolge und vielen Auszeichnungen sinnen Werner und Volker Knipser ständig auf Verbesserungen. <Wir sind auf dem guten Weg, aber es gibt immer Möglichkeiten, noch eine Stufe höher zu steigen. Unser Potential ist noch nicht hundertprozentig genutzt, auch wenn wir mit Preisen und Auszeichnungen belohnt werden.> Die Weinfreunde können sicher sein, dass von den beiden innovativen Brüdern aus der Nordpfalz noch einiges zu erwarten ist, dass die Experimente mit Gelbem Orleans, St.Laurent und Cabernet Sauvignon nicht die letzten sein werden. Und das Weinbaugebiet Pfalz kann sich darauf verlassen, dass der Name Knipser nicht nur für den kleinen Weinbauort Laumersheim wirbt, sondern für die ganze Region. Die Knipsers widersprechen nicht, wenn man sie die Frankophilen der Pfälzer Winzer nennt: Sie schwärmen für französische Reben, für Barriques aus französischer Eiche, und sie nutzen das französische Know-how - aber all das zum Wohle des deutschen Weins."

DER FEINSCHMECKER 12/95 · Januar 1999

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DER ROTE RIVALE AUS DER PFALZ von Dieter Braatz

"Den Winzern im Burgund ist in den letzten Jahren bei manchem deutschen Pinot Noir das siegessichere Lachen vergangen. Nun wächst hier auch noch Konkurrenz für Bordeaux heran: mit dem Cabernet Sauvignon vom Weingut Knipser in der Pfalz.Mit seinen Rotweinen räumt Winzer Werner Knipser seit Jahren in Serie erste Plätze bei Vergleichsproben ab: Spätburgunder und Schwarzriesling, Sankt Laurent und Portugieser vom Spitzenweingut Johannishof stehen bei der Siegerehrung stets in der vordersten Reihe (unter anderem in Der Feinschmecker 1/95 und 2/94). Der Pfälzer Dickkopf hat sich konsequenter als die meisten seiner Kollegen dem Ausbau im kleinen Eichenholzfässchen, dem Barrique, verschrieben. Und nun erntet er die Erfolge vieler mutiger Experimente. Auch sein jüngster Coup war zunächst einmal nur ein Versuch: ein Cabernet Sauvignon aus der Pfalz. Als den deutschen Winzern Anfang der neunziger Jahre endlich erlaubt wurde, die französische Weißweinrebe Chardonnay zu pflanzen, waren Werner Knipser und sein Bruder Volker, die gemeinsam das Familienweingut in Laumersheim bewirtschaften, schon einen Schritt weiter: Sie ließen sich 2700 Stöcke Cabernet Sauvignon als Versuchsanbau im Laumersheimer Kirschgarten genehmigen. Und weil das nicht reicht, um eine rentable Ernte einzufahren, überredeten sie einen Nachbarwinzer, bei diesem Experiment mitzuziehen. Das erste Ergebnis, vom Jahrgang 1992, war vielversprechend, der 93er Cabernet Sauvignon hingegen ist ein Meilenstein. Von den jungen Reben konnten die Knipsers 40 Hektoliter Ertrag pro Hektar einfahren, der Jungwein wurde mehr als zwanzig Monate in neuen Barriques aus Neverseiche ausgebaut und im August 1995 abgefüllt: >Rund 1800 Normalflaschen und ein paar Magnums<, so Werner Knipser, reichen kaum aus, um die Nachfrage zu befriedigen. Mit einem tiefdunklen Rot steht der Wein im Glas, jugendlich violett am Rande, nach frischen roten Beeren duftend, opulent in der Frucht, kräftig, aber nicht aufdringlich im Alkohol (13,5 Volumenprozent), mit präsenten Tanninen und einer derzeit noch überbetonten Holznote: Knipsers Cabernet braucht noch ein, zwei Jahre Flaschenreife. Bei der großen VDP-Probe in Hamburg konnten einige Chateau-Besitzer aus dem Bordelais ihre Überraschung über die Qualität dieses Pfälzer Cabernets kaum verbergen. Was sie nicht wissen: Knipsers haben die Zutaten für eine veritable Bordeaux-Cuvée bereits in ihren Weinbergen stehen, neben Cabernet-Sauvignon-Reben inzwischen auch Merlot und Cabernet-franc-Stöcke".

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