Eichelmann Deutschlands Weine 2016

Gerhard Eichelmann, Verlag Mondo Heidelberg · November 2015

WEINGUT KNIPSER:  Bewertung***** (von max. *****)

(…)Der Dreistern-Chardonnay ist jetzt schon präsenter, zeigt klare Frucht, Zitruswürze und burgundische Eleganz, der Vierstern-Chardonnay besitzt Kraft, Schmelz und salzig-mineralische Noten, mit der Reife dürfte er noch zulegen. Das Große Gewächs vom Weißburgunder zeigt feines Holz, ist kräftig, reintönig und lang. Der Halbstück-Riesling ist schlank, salzig und sehr nachhaltig, unter den beiden Großen Riesling-Gewächsen liegt der Steinbuckel knapp vorne, ist etwas prägnanter, ausgewogener und nachhaltiger als der Mandelpfad, der süße gelbe Frucht und mineralische Länge zeigt. Die Rotweine sind sogar noch etwas stärker als die Weißweine, ganz und gar faszinierend sind die beiden Syrah, schon die „normale” Version ist herrlich komplex, zeigt feine rote Frucht, Cassis, Gewürznoten, Nelke, etwas Pfeffer, florale Noten, ist harmonisch, elegant und sehr lang, die “Reserve”-Version ist ähnlich, zeigt noch deutlichere Noten von schwarzem Pfeffer, ist gut strukturiert, aber derzeit weniger zugänglich. Der Gaudenz ist kraftvoll, zeigt dunkle Frucht, ein richtiger Rotwein für verhältnismäßig kleines Geld. Der X ist noch leicht verschlossen, zeigt Noten von Cassis, besitzt ein reifes Tanningerüst und Länge, der XR ist eindringlich und komplex, das Lesegut scheint noch etwas reifer als beim X gewesen zu sein, er ist kraftvoll, sehr nachhaltig und lang: Die perfekte Pfälzer Interpretation eines Top-Bordeaux. Und auch die 2013er Spätburgunder sind wieder mustergültig, der Gutswein ist zunächst etwas wild, glättet und harmonisiert sich aber mit Luft, der Kalkmergel besitzt viel Saft, kühle Frucht und etwas mineralische Noten. Die anderen fünf Spätburgunder sind stilistisch alle sehr ähnlich und befinden sich fast auf einem Niveau. Die Unterschiede werden sich sicher mit der Zeit noch besser ausprägen, zum Zeitpunkt der Verkostung waren die Weine erst kurz gefüllt. Was bei allen fünf auffällt, ist das sehr feine, dennoch markante Holz, bei keinem der Weine steht es im Vordergrund, ist perfekt eingebunden. Beim Burgweg ist das Holz noch am präsentesten, ansonsten ist der Wein genauso elegant wie Kirschgarten und Mandelpfad, alle zeigen sie viel rote Frucht, am deutlichsten beim Mandelpfad mit feinen Himbeer- und Cassisnoten. Reserve und RdP kommen erst im September 2018 in den Verkauf, die beiden sind im Moment noch etwas streng, beginnen aber auch schon feine kraftvolle Eleganz zu zeigen.“

Eichelmanns Bewertungen (Eine Auswahl):

2014 „Kalkmergel“ Silvaner 87 Punkte

2014 Mandelpfad GG Riesling 90 Punkte

2014 Steinbuckel GG Riesling 91 Punkte

2014 Kirschgarten GG Weißburgunder 90 Punkte

2014 Chardonnay **** trocken 91 Punkte (ab 09/19)

2014 Chardonnay *** trocken 91 Punkte (ab 09/17)

2014 Grauburgunder *** trocken 90+? Punkte (ab 09/17)

2013 „Kalkmergel“ Spätburgunder 88 Punkte

2013 Kirschgarten GG Spätburgunder 92 Punkte (ab 09/17)

2013 Burgweg GG Spätburgunder 91 Punkte (ab 09/17)

2013 Mandelpfad GG Spätburgunder 92 Punkte (ab 09/17)

2013 Spätburgunder Reserve  92 Punkte (ab 09/18)

2013 Spätburgunder RdP 93 Punkte (ab 09/18)

2012 Cuvée X 90 Punkte (ab 09/16)

2012 Cuvée XR 92 Punkte (ab 09/17)

2012 Syrah 92 Punkte

2012 Syrah Reserve 93 Punkte (ab 09/17)

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Johannishof
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D-67229 Laumersheim/Pfalz
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